Masken Sintern (MS)


Das sogenannte Masken Sintern ist in Bezug auf den schichtweisen Bauprozess von pulverförmigen Polymerverbindungen, Metalllegierungen oder Keramiken dem Lasersintern sehr ähnlich. Auch hier dient thermische Lichtenergie als Werkzeug, jedoch erfolgt die Umsetzung im Gegensatz zum Lasersintern nicht mittels punktuellen Laserstrahls, sondern großflächig durch einen Infrarotstrahler. Indem eine transparente Folie die Bereiche die Verfestigt werden sollen abdeckt, gelangt die Strahlung an das zu verschmelzende Pulver. Die Bereiche der Folie die nicht durchlässig sein sollen, werden mit einem Toner  beschichtet. Somit muss auch mit jeder neuen Bauteilschicht die Tonerschicht der Folie an die gewünschte Geometrie angepasst werden. Weiterhin Nachteilig ist der energetische Aufwand aufgrund der großflächigen Strahlungsenergie die aufgebracht werden muss. Geht es jedoch um große Bauteile mit großen Flächen die Verfestigt werden müssen bietet diese großflächige Bestrahlung Vorteile. Auch das Nachbearbeitung erfolgt über Absaugen und Ausblasen relativ einfach (VDI-Richtlinie 2404, S21-22).