Stereolithographie (SL)

 

Das älteste Verfahren ist die Stereolithographie, welche auch heute noch die höchste Auflösung bietet [1]. In Verbindung mit sehr guten Oberflächen und hoher Genauigkeit ist es nach wie vor äußerst  attraktiv was Anwendungen mit  geringe thermische und mechanische Belastungen betrifft.

Bei der Herstellung von Bauteilen mittels flüssigen Monomers (niedermolekulare, reaktionsfähig Moleküle) erfolgt die Verfestigung in Verbindung mit ultravioletten Laserlichts, (Photopolymerisation). Dabei wird die Bauteilkontur via Laser-Scanner-Einheit auf die Oberfläche eines Harzbades projiziert somit polymerisieren die Stellen an denen der Laser auftrifft. Ist die Verfestigung einer Schicht abgeschlossen, wird die Ebene bzw. die Plattform um eine Schichtdicke in die gewünschte Richtung verfahren. Der Vorgang der Polymerisation wird nun Schicht für Schicht wiederholt. Anschließend verbringt das Modell einige Minuten in einer UV-Kammer, wo es „nachvernetzt“ wird. Dies ist notwendig, da bei dem Verfestigungsvorgang im Rapid Prozess nur 95% des Monomers polymerisiert.

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